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    Juli 30th, 2010VerstylerAusstellung, Kunst, Politik
    Später Arbeiten im Peter-Weiss-Haus in Rostock

    Später Arbeiten im Peter-Weiss-Haus in Rostock

    Die Finissage zur “Später Arbeiten”-Ausstellung findet am 16. August 2010 ab 16 Uhr im Freisitz des Peter-Weiss-Hauses in Rostock statt. Der anschließende Umzug nach Greifswald muss leider abgesagt werden, da in den angepeilten Räumlichkeiten leider eine längere Sommerpause stattfindet. Ein passender Ersatz wird aber gerade gesucht.

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    Juli 23rd, 2010VerstylerAusstellung, Festival, Kunst, Politik, Projekte

    Seit dem 12. Juli hängt nun schon die Später-Arbeiten-Ausstellung im Peter-Weiss-Haus in Rostock. Vorraussichtlich wird sie dort noch bis zum 12. August im Freisitz zu bewundern sein. Vielen Dank an SoBi für die freundliche Unterstützung und der Ermöglichung dieser Ausstellung.

    Anschließend wird die Ausstellung weiter nach Greifswald wandern. Der genaue Zeitraum und der Ort werden noch bekannt gegeben.

    Auch das Fusion-Festival haben ich und auch die beiden bedruckten PVC-Planen sehr gut überstanden. Es war mal wieder eine Freude für Augen und Ohren, Herz und Seele.

    Später Arbeiten beim Fusion-Festival (Oase)

    Später Arbeiten beim Fusion-Festival (Oase)

    Neben den gigantischen, leuchtenden, künstlerischen Kulissen war auch das Lineup hervorragend. Die Stimmung und die Menschen vor Ort waren äußerst angenehm und nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder mit dabei. In der Oase, welche auch Freiluft-Ausstellungsraum war, wurde für politische Bildung, Ruhe, und sanitäre Anlagen gesorgt und überhaupt lässt sich das gesamte Festival einfach nicht in Worte fassen. Es war umwerfend. Worüber ich mich ja sehr gefreut habe, ist ein Foto von Carl S. Katz, welches es in die Ausstellung “Sexistische Kackscheiße“, ebenfalls in der Oase ausgestellt, geschafft hat.

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    Juni 22nd, 2010VerstylerAllgemein, Ausstellung, Festival, Kunst, Politik, Projekte

    Welch eine Ehre: Das Projekt “Später Arbeiten, welches im Jahre 2006/07 in Leipzig stattfand und eine kleine feine Fotoausstellung hervorbrachte, wird dieses Jahr auf dem Fusion-Festival in der Oase ausgestellt. Am Donnerstag, dem 24.06.10 findet von 14-16 Uhr die Vernissage meiner sowie drei weiterer Ausstellungen statt. Täglich von 13-14 Uhr werden alle KünstlerInnen zur Ausstellungsbegleitung vor Ort sein.

    Guten Morgen! Und? Ausgeschlafen?

    Auf den Bildern siehst du Menschen, denen es genauso geht wie dir.

    Menschen, die gezwungen werden, sich fernab ihres natürlichen Biorhythmus‘ zu bewegen.

    Die Bilder zeigen Zufrühmorgens-, Frühmorgens- und Spätmorgensgesichter. Die Menschen wurden teils an ihren freien Tagen, teils an Arbeitstagen gewaltsam geweckt und gegen 5 Uhr, gegen 7 Uhr und gegen 11 Uhr fotografiert.

    Dass manche Menschen früh morgens nicht aus dem Bett kommen, mag dem einen oder der anderen schon aufgefallen sein. Auch, dass es sich dabei nicht nur um Trägheit oder gar Faulheit handelt, sollte zumindest dem Teil der Bevölkerung bewusst sein, der genau darunter leidet: Sie werden gezwungen, sich fernab ihres natürlichen Biorhythmus‘ zu bewegen.

    Schon in der Schule fällt es auf, dass die Frühaufsteher (Lerchenmenschen) bessere Noten schreiben und die Eulenmenschen noch lange nicht leistungsfähig sind. Der heutige Arbeitsalltag mit Schichtarbeit, Fließbandproduktion und immer längeren Öffnungszeiten schlägt sich anschließend wieder besonders auf die „Eulen“ nieder, da ihre Existenz davon abhängt, sich den vorgeschriebenen Zeiten zu beugen und tagtäglich ihre eigene Uhr mit Füßen zu treten. Wie wäre es wenn jeder Mensch nach seinen eigenen Bedürfnissen und seiner persönlichen Natur entsprechend leben und arbeiten könnte? Die „Lerchen“ bekommen keine Nachtschichten mehr und die „Eulen“ dürfen länger schlafen. Beide Gruppen wären dann zu ihrer präferierten Zeit voller Tatendrang und fähig, dass zu tun was sie antreibt – und das sogar mit der Möglichkeit auf verringerten Kaffeekonsum. Ein bedingungsloses Grundeinkommen gäbe den Menschen die Freiheit, sich persönlich zu entfalten, ihrer natürlichen Uhr zu folgen und ein „ganz anders“ möglich zu machen. Hoffnungsvoll blicke ich einem Umdenken in Arbeits- und Gesetzgebung entgegen.

    Raffael Jesche

    Später Arbeiten ist ein Projekt von Raffael Jesche in Kooperation mit Hello Studios sowie Anton Barske und Manuel Pietzsch. Es fand 2006/07 im Rahmen des Projekts 100.000 EURO JOB in Leipzig statt.

    Diese Ausstellung wird freundlicherweise unterstützt von LAG Bedingungsloses Grundeinkommen der Partei DIE LINKE. Sachsen. Weitere Informationen sowie die Dokumentation zum Projekt finden sich auf www.spaeter-arbeiten.de

    Ein Projekt von:

    verstyler.de

    In Kooperation mit:

    www.HELLOSTUDIOS.de

    Gefördert durch:

    DIE LINKE LAG Bedingungsloses Grundeinkommen Sachsen

    www.100-000-EURO-JOB.de

    KULTURSTIFTUNG DES BUNDES - gefördert im programm ARBEIT IN ZUKUNFTEin Projekt im Rahmen des Projekts 100.000 EURO JOB – gefördert mit Mitteln der Kulturstiftung des Bundes im Programm „Arbeit in Zukunft“.

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    Februar 17th, 2010VerstylerAusstellung, Kunst, Leipzig, Projekte, Wettbewerbe

    Manchmal muss es auch dekadent sein. Gebadet wurde in 50kg Zucker und es gibt viel nackte Haut – wenn das mal keine absurde, wenn auch nette Utopie ist… Im Januar 2010 fand ein Fotografie-/Theater-Workshop zum Thema “Zuckerieren” in Leipzig statt. Auch dieses Projekt war eine Einzelveranstaltung im Rahmen des Wunderland-Projekts. Behandelt wurden Themen wie Medienkritik, Sexismus und übertriebene Utopievorstellungen. Heraus kam eine überaus schicke Foto-Lovestory, die im Juni 2010 während unserer Wunderland-Ausstellung präsentiert wird. Hier schonmal ein kleiner Vorgeschmack:

    Eine detailliertere Projektbeschreibung gibt es auf der Wunderland-Seite. Nachdem unser Team das Ergebnis einstimmig für gut befunden hat, wird es sogar am Wettbewerb um den Deutschen Jugendfotopreis 2010 teilnehmen. Als hätten wir es gewusst, gibt es dort dieses Jahr das Sonderthema “Wunderland”. Mit etwas Glück schaffen wir es ja mit unserem Beitrag auf die photokina in Köln. Dort werden die prämierten Fotos nämlich ausgestellt.

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