• Europäisch gewürzt – Malusion beim 2. deutschsprachigen Jugendforum in Wien

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    November 8th, 2010VerstylerKunst, Politik, Projekte

    Unter dem Motto „Europäisch gewürzt: Misch mit!“ startete vergangenen Mittwoch das 2. deutschsprachige Jugendforum in Wien. Mit etwa 200 VertreterInnen von Vereinen, Initiativen und Institutionen aus allen beteiligten Ländern (Belgien, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich, Schweiz) wurden die Schwerpunkte Teilhabe, Bildung und Inklusion bearbeitet. Neben Experteninputs, Diskussionen mit PolitikerInnen und Workshops wurde das Programm auch mit Improtheater, einem Konzert, Party und Stadtführungen abgerundet.

    Untergebracht waren wir im Europahaus am Rande von Wien in gemütlicher Lage mit Parks, riesigem Seminarsaal und schicken kleineren Seminarräumen im dazugehörigen Schlösschen. Die Verpflegung war sehr bekömmlich und auch die Orga verdient ein großes Lob. Das gesamte Programm verlief strukturiert und bot trotz seiner Fülle genügend Raum, mit den vielen Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen, zu netzwerkeln und über Projektkooperationen nachzudenken.

    Viele Methoden und Inhalte für eine europäische Jugendstrategie (Schwerpunkt: nicht formales Lernen, also weg vom Frontalunterricht) wurden vorgestellt und diskutiert. Die erste Nähe zu ProgrammreferentInnen wurde durch deren szenisches Darstellen oder Zeichnungen von jugendpolitischen Begriffen vor der gesamten Gruppe geschaffen. Im World Café wurden eigene Erfahrungen mit der europäischen Jugendpolitik ausgetauscht. Anschließend wurden politische Begriffe durch Teilnehmende auf der Bühne durch Posen mit kurzen Statements dargestellt. Dabei wurden z. B. Barrierefreiheit, Visumspflicht oder Jugend thematisiert. Mein Beitrag, einen Stuhl über dem Kopf tragend, „Ich bin das Ehrenamt und ich stütze ein Sozialsystem, das sich der Staat nicht mehr leisten kann“ führte leider zu leichten Muskelverspannungen, da immer mehr Beiträge folgten. Weniger anstrengend endete der Mittwoch mit einem Improtheater.

    Malusion beim 2. deutschsprachigen Jugendforum in Wien

    Am Donnerstag stellten sich über 30 Vereine und Organisationen auf dem Marktplatz vor. Kurz darauf starteten zwei Workshopphasen, welche von Teilnehmenden angeboten wurden. Dort stellte ich auch das im Wunderland-Projekt entwickelte Malusionskonzept vor. Es kam erstaunlich gut an (die Altersklasse war wesentlich höher, als alle Malusionen zuvor). In gerade mal zwei Stunden war es mit 12 Mitwirkenden, von denen fünf anfangs behaupteten, sie könnten nicht malen, möglich, ein Werk zum Thema „europäisch gewürzt“ im A0-Format zu schaffen. Ein paar Zentimeter sind zwar noch weiß geblieben, dennoch ist es mit Abstand die bunteste Workshop-Präsentation auf dem Forum geworden. Abends heizten junge Talente vom KUS-soundproject mit einem Konzert mächtig ein. Die Party danach war leider viel zu schnell zu Ende und es zeigte sich erstmals die Schattenseite des Europahauses: Wien-Hütteldorf klappt die Bürgersteige sehr zeitig hoch.

    Freitags bekamen alle Anwesenden nach einem kleinen Rückblick über die Geschehnisse der letzten Tage die Gelegenheit, mit Verantwortlichen aus verschiedenen Ministerien, Ämtern und Institutionen auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene aus allen beteiligten Ländern in den Dialog zu treten. Als Abschluss des Forums besichtigten wir Wiens innerstädtische Sehenswürdigkeiten. Die richtige Richtung konnten wir dank des leuchtenden Laserschwertes von Fremdenführer und EuroPeer Bart nicht verfehlen.

    Das Jugendforum war ein voller Erfolg und es hat mir viel Freude bereitet. Einziger Wermutstropfen: die Jugend selbst hätte beim Jugendforum stärker vertreten sein können.

    Wien bei Nacht

    Nachdem nun alles geschafft, die meisten Leute abgereist und Wien immer noch da war, besichtigte ich noch eine schöne Graffiti-Ausstellung mitten im Zentrum. Unter farbig beleuchteten Brücken, vorbei an kleinen Clubs auf Schiffen am Flussufer der Donau entlang sind Mauern voller Werke Wiener Graffiti-KünstlerInnen in strandigem Ambiente zu bestaunen – eine Sehenswürdigkeit, die neben den gigantischen Prunkbauten und Designerpalästen kaum auffällt.

    Noch mehr Fotos aus Wien bei Tag und bei Nacht.

    Unter dem Motto „Europäisch gewürzt: Misch mit!“ startete vergangenen Mittwoch das 2. deutschsprachige Jugendforum in Wien. Mit etwa 200 VertreterInnen von Vereinen, Initiativen und Institutionen aus allen beteiligten Ländern (Belgien, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich, Schweiz) wurden die Schwerpunkte Teilhabe, Bildung und Inklusion bearbeitet. Neben Experteninputs, Diskussionen mit PolitikerInnen und Workshops wurde das Programm auch mit Improtheater, einem Konzert, Party und Stadtführungen abgerundet.

    Untergebracht waren wir im Europahaus am Rande von Wien in gemütlicher Lage mit Parks, riesigem Seminarsaal und schicken kleineren Seminarräumen im dazugehörigen Schlösschen. Die Verpflegung war sehr bekömmlich und auch die Orga verdient ein großes Lob. Das gesamte Programm verlief strukturiert und bot trotz seiner Fülle genügend Raum, mit den vielen Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen, zu netzwerkeln und über Projektkooperationen nachzudenken.

    Viele Methoden und Inhalte für eine europäische Jugendstrategie (Schwerpunkt: nicht formales Lernen, also weg vom Frontalunterricht) wurden vorgestellt und diskutiert. Die erste Nähe zu ProgrammreferentInnen wurde durch deren szenisches Darstellen oder Zeichnungen von jugendpolitischen Begriffen vor der gesamten Gruppe geschaffen. Im World Café wurden eigene Erfahrungen mit der europäischen Jugendpolitik ausgetauscht. Anschließend wurden politische Begriffe durch Teilnehmende auf der Bühne durch Posen mit kurzen Statements dargestellt. Dabei wurden z. B. Barrierefreiheit, Visumspflicht oder Jugend thematisiert. Mein Beitrag, einen Stuhl über dem Kopf tragend, „Ich bin das Ehrenamt und ich stütze ein Sozialsystem, das sich der Staat nicht mehr leisten kann“ führte leider zu leichten Muskelverspannungen, da immer mehr Beiträge folgten. Weniger anstrengend endete der Mittwoch mit einem Improtheater.

    Am Donnerstag stellten sich über 30 Vereine und Organisationen auf dem Marktplatz vor. Kurz darauf starteten zwei Workshopphasen, welche von Teilnehmenden angeboten wurden. Dort stellte ich auch das im Wunderland-Projekt entwickelte Malusionskonzept vor. Es kam erstaunlich gut an (die Altersklasse war wesentlich höher, als alle Malusionen zuvor). In gerade mal zwei Stunden war es mit 12 Mitwirkenden, von denen fünf anfangs behaupteten, sie könnten nicht malen, möglich, ein Werk zum Thema „europäisch gewürzt“ im A0-Format zu schaffen. Ein paar Zentimeter sind zwar noch weiß geblieben, dennoch ist es mit Abstand die bunteste Workshop-Präsentation auf dem Forum geworden. Abends heizten junge Talente vom KUS-soundproject mit einem Konzert mächtig ein. Die Party danach war leider viel zu schnell zu Ende und es zeigte sich erstmals die Schattenseite des Europahauses: Wien-Hütteldorf klappt die Bürgersteige sehr zeitig hoch.

    Freitags bekamen alle Anwesenden nach einem kleinen Rückblick über die Geschehnisse der letzten Tage die Gelegenheit, mit Verantwortlichen aus verschiedenen Ministerien, Ämtern und Institutionen auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene aus allen beteiligten Ländern in den Dialog zu treten. Als Abschluss des Forums besichtigten wir Wiens innerstädtische Sehenswürdigkeiten. Die richtige Richtung konnten wir dank des leuchtenden Laserschwertes von Fremdenführer und EuroPeer Bart nicht verfehlen.

    Das Jugendforum war ein voller Erfolg und es hat mir viel Freude bereitet. Einziger Wermutstropfen: die Jugend selbst hätte beim Jugendforum stärker vertreten sein können.

    Nachdem nun alles geschafft, die meisten Leute abgereist und Wien immer noch da war, besichtigte ich noch eine schöne Graffiti-Ausstellung mitten im Zentrum. Unter farbig beleuchteten Brücken, vorbei an kleinen Clubs auf Schiffen am Flussufer der Donau entlang sind Mauern voller Werke Wiener Graffiti-KünstlerInnen in strandigem Ambiente zu bestaunen – eine Sehenswürdigkeit, die neben den gigantischen Prunkbauten und Designerpalästen kaum auffällt.

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